Herausforderung
Mit der Einführung digitaler Etiketten in der ersten Filiale stand Anjoka vor einer neuen Aufgabe: Tausende Etiketten müssen verknüpft, überwacht und aktuell gehalten werden. Die mitgelieferte Herstellersoftware deckte diese Grundfunktionen zwar ab, ließ sich aber nicht nahtlos in das bestehende Ökosystem von Anjoka integrieren – insbesondere die Verbindung zur Warenwirtschaft fehlte. Gesucht war eine Lösung, die beides vereint: effiziente Abläufe im Filialalltag und eine reibungslose Anbindung an die vorhandenen Systeme.
Lösung
In Zusammenarbeit mit Anjoka wurde eine Plattform für Handscanner und Desktop entwickelt, die den gesamten Lebenszyklus digitaler Etiketten abdeckt. Als Bindeglied verknüpft sie sich zum einen mit der API des Etiketten-Herstellers und greift zum anderen auf die bestehende Warenwirtschaft zu. So werden die Artikeldaten automatisch übernommen und bleiben stets aktuell, ohne dass eine manuelle Pflege nötig ist. Im Filialalltag lassen sich Etiketten mit wenigen Handgriffen verknüpfen und wieder trennen.
Für die Desktop-Version wurde zusätzlich eine leistungsstarke Listenfunktion entwickelt, mit der große Artikelmengen automatisch nach definierten Regeln gefiltert und strukturiert dargestellt werden – zum Beispiel neue Artikel ohne Etikette. So erkennen Nutzer sofort, wo Handlungsbedarf besteht, und können die Listen bei Bedarf als Excel exportieren oder drucken.
Endergebnis
Das Unternehmen verfügt nun über eine zentrale und einfach bedienbare Plattform zur vollständigen Verwaltung seiner digitalen Etiketten. Sie schafft die Grundlage für einen breiten Rollout auf weitere Filialen und macht das Unternehmen zum Vorreiter bei der Digitalisierung des Lebensmitteleinzelhandels in Südtirol.